Travel4u

Tagebuch


Teilnehmer: Barbara A., Georg F., Gerhard H., Roland B., Andreas S. und ich
 
 11.04.
 
Wir treffen uns alle um 17.00 Uhr am Flughafen. Begrüssung, einchecken, oje, die ersten Probleme. Die von mir reservierten Plätze sind nicht im System. Nach einigem Hin und Her schaffen wir es dann doch, einigermassen zusammen zu sitzen. Abflug fast pünktlich. Zwischenlandung in Paris, Luft schnappen, im Flieger ist es sehr warm. Weiterflug nach Doha ohne Probleme (bisschen Schlaf). Andi verpennt fast den ganzen Flug. Mit Roland einen Whisky gezwitschert, um den Flug zu verkürzen.

 12.04.

Ankunft in Doha, greisliger Flughafen, pünktlicher Weiterflug nach Kathmandu. Fast den ganzen Flug "geschlafen". Ankunft in Kathmandu, schnell raus aus dem Flieger. Wir wollen die ersten bei der Passkontrolle sein (Abfertigung dauert trotz Visa länger als ohne). Roland und Gerhard schaffen es, der Rest nicht. Trotzdem ging's dieses Mal wider Erwarten recht schnell. Gepäck abholen, raus aus dem Flughafen. Wir werden bereits von Shyam, Thapa und Phurba (Georg's Guide) erwarten. Verladen des Gepäcks durch viele Träger. Gehören die alle dazu? Eben nicht, sie wollen Trinkgeld. Transfer zum Hotel. Grosses Hallo, Heinz ist auch schon da. Auch im Hotel kennt man uns (Roland und mich) noch. Shake Hands mit dem Chef. Gepäck auf's Zimmer, Roland und ich gehen in den Garten zum Heinz, heute gut gekleidet und in attraktiver weiblicher Begleitung. Tanja war ihr Name. Der Rest ist auf den Zimmern, Andi schläft wahrscheinlich (was sonst). Später gemeinsames Abendessen beim Lustigen Fiedler. Georg ist in der Zwischenzeit bei seinem Guide eingeladen.

 13.04.

Frühstück um 08.30. Kein (!) Hundegebell in der Nacht, sind Schaschlik und Schnitzel auch im Urlaub? Zu Fuss zu Shashi's Büro, dort letzte Besprechungen. Wir lernen unseren Guide, Thapa, kennen. Gleich noch einen Mountain Flight zum Everest gebucht. Beim Bezahlen der Tour das nächste Problem, alle haben Dollar, nur Georg hat Rupies. Little Problem for Shashi, aber nachdem wir dann alle zu einem günstigen Kurs bei Shashi unsere Dollar wechseln, ist ein Teil des Problems behoben. Kurzes Gespräch mit Shashi. Nach Shashi geht's zum Durbar Square. Grosse Hektik überall, denn heute ist "Silvester". Am Durbar Square den alten Königspalast besichtigt. Dann zurück nach Thamel bei Regen. Barbara kauft sich gleich noch einen Regenschirm. In Thamel die letzten Einkäufe (Toilettenpapier, Tee, Bücher), Andi wird mit Kopfschuss-Lehrgang in Hotmail eingewiesen. Georg war wieder mit Phurba unterwegs. Am Abend Essen im Northfield Cafe. Beim Zurückgehen ins Hotel noch kurzen Umweg über die Bäckerei gemacht. Dann Schlafen. Nachts viel Lärm wg. Silvester, bis 04.00.

 14.04.

Schlecht geschlafen. Um fünf Uhr bereits Gehupe auf den Strassen. Um viertel nach sechs aufgestanden, den Rest zusammenpacken. Letztes Frühstück, um acht Uhr werden wir vom Hotel abgeholt. Ein eigener Tata-Bus bringt uns zusammen mit Guide und Trägern nach Phokara. Wilde Busfahrt nach Besishahar, an Schluchten entlang und mit waghalsigen Überholmanövern. Schlafen, auch für geübte Schläfer wie Andi, fast nicht möglich. Zwei Pausen, eine nur mit Tee und die zweite mit Dal Baht. Endlich in Besishahar angelangt. Die Träger haben Schwierigkeiten, unser Gepäck zusammenzuschnüren. Es ist doch mehr als gedacht! Nach dem sie weitere Schnüre gekauft hatten, klappt's endlich. Los geht's nach Khudi. Nach zwei Stunden sind wir da, urige Lodge (River Side Lodge). Die Zimmer sind zwar einfach, aber voll ausreichend. Waschen, rekultivieren, Tee trinken und Plätzchen essen. Dann gleich Essen für 18.00 bestellen. Abendessen war o.k.,  nur Barbara hatte Probleme mit ihrem Chicken. Dafür gab's danach einen Chocolate-Pancake! Noch ein Bier und dann ab ins Bett. Oje, im Schlafsack ist's viel zu heiss! Schlechte Nacht, Roland blendet mich einmal mit seinem Lichtschwert.

 15.04.

06.30 Aufstehen. Auch ohne Wecker werden wir wach, da viel Trubel! Alle wollen los. 07.00 Frühstück, um 08.00 geht's weiter. Die ersten Blicke auf die hohen Berge (angeblich Manaslu?). Bequeme Wanderung bergauf, bergab und mit Hängebrücken bis Bahundanda. Keine Probleme mit dem Gehen. Georg, auch "Panasonic" genannt, filmt alles und jeden. Die "rote Socke" (Second Guide) bremst uns öfters aus, er will die Gruppe zusammenhalten. Dabei wendet er auch unlautere Mittel an, wie Ausschneiden usw. :-) Aber es hat schon alles seinen Sinn! Bereits nach 4 Stunden sind wir in Bahundanda. Mittagessen (alle das gleiche wegen der Zeit), dann noch ausruhen, bevor es weiter geht. Wir entschliessen uns dazu, da wir früh dran sind und so evtl. einen Tag (den wir vielleicht noch brauchen können) reinholen können. Noch knappe zwei Stunden bis zur Lodge in Ghermo. Rot-Socke rennt einstweilen voraus, um die Zimmer zu reservieren. Ankunft in der Lodge um 15.45, Duschen (mit kaltem Wasser, aber gut), anschliessend wieder Plätzchen und Tee. Abendessen bestellen, same procedure as every day. Bierchen getrunken, geratscht, ins Bett gegangen. Wieder warm, Schaschlik und Schnitzel bellen, Mücken im Zimmer.

 16.04.

Ab 06.00 Uhr wieder Lärm, die ersten gehen. Ab morgen stellen wir auch um, man kann eh nicht länger schlafen (Abstimmung 5:1). Ausserdem können wir dann eher starten und kommen nicht so in die Hitze. Frühstück wie immer, fertig packen und los Richtung Tal, unserem nächsten Ziel. Es wird schnell wärmer und die T-Shirts immer nässer (vor allem meins). Nach einigem Auf und Ab gelangen wir in Chamje an. Mittagessen! Gerade als wir in die Lodge einziehen, fängt's zu schütten an. Glück gehabt! Wir bleiben ein wenig sitzen, zwischendurch regnet es immer wieder kurz. Dann weiter nach Tal und es geht wieder rauf und runter (100 runter, 200 rauf). Nach 1,5 Stunden sind wir in Tal. Endlich, denn der Tag war anstrengend. In der Lodge Zimmer beziehen, Shower (das Wasser ist lauwarm, ausser bei Georg). Anschliessend zur Bakery, Cinnamon-Rolls gekauft und zurück zum 5-Uhr-Tee. Barbara ist ziemlich kaputt, klagt ausserdem, dass sie friert. Sie legt sich auch gleich hin (bis zum Abendessen), Georg ebenfalls. Apropos, Georg muss uns heute allen einen Schnaps zahlen! Er hat darauf gewettet, dass er einen ausgibt, wenn wir trocken in Tal ankommen. Verloren, denn es regnete seit Mittag nicht mehr! Nur jetzt, 17.00, fängt es wie jeden Tag zu gewittern und regnen an. Wir gehen heute schon um 20.00 (!) ins Bett, alle sind kaputt. Ausserdem stehen wir morgen bereits um 06.00 auf.

 17.04.

Um halb fünf (!) geht das Hundegebell wieder los! Mist! Dann war kurz Ruhe, bevor um 05.00 der Almauftrieb begann. Wieder nichts mit Ausschlafen. Wahrscheinlich wäre es besser, wenn wir bereits um 05.00 aufstehen, um 06.00 frühstücken und danach losmarschieren. Aber das wäre dann für manchen von uns zu viel des Guten. Um 08.00 Uhr beginnt der lange Marsch. Ca. 1000 Höhenmeter liegen vor uns! Immer wieder geht es steil bergauf und bergab. Barbara geht es auch heute nicht besser. Sie hat Durchfall. Bei einem äusserst schlecht gelaunten Hüttenwirt machen wir Teepause. Danach immer weiter und höher. Wir sind froh, als wir endlich unsere Mittagspause machen dürfen. Kurz nach dem Mittagessen wird Georg, als er uns wieder mal filmt, von einem Träger über den Haufen gerannt. Nach weiteren anstrengenden 2,5 Stunden sind wir am Ziel, einer Lodge nahe Chame. Angeblich gibt es hier kein heisses Wasser, einige glauben das zumindest. Später wird sich alles aufklären. Nach dem Duschen das übliche Prozedere. Gerhard, Roland und ich machen uns in der Küche nützlich. Wir helfen beim Kartoffel- und Knoblauchschälen, zusammen mit unseren Portern und Guides. Das Gelächter in der Küche ist riesengross! Nach dem Essen sassen wir noch bis halb neun zusammen. Die Nacht verlief ohne Störungen.

 18.04.

Oje, Regen! Jeder zieht seine Regenausrüstung an. Dann beginnt die Tour, anfangs bei weniger Regen, dann hört er fast auf! Aber kurz nach unserer Teepause fängt's voll an zu schütten. Grausam, alles ist nass. Ab 3000 Meter Schnee! Während unserer Mittagspause wird zwar alles ein wenig trocken, aber leider eben nur fast. Als wir das Zeug wieder anziehen, verzieht es jedem das Gesicht. Das Regenzeug ist nass und eiskalt. Roland hat's plötzlich sehr sehr eilig. Er bekommt gerade noch seine Überhose runter, besser reisst sie sich vom Leib. Dann rennt er raus auf die Toilette, überholt dabei Gerhard. Als Gerhard kommt, meint er nur, "Roland hat wohl was mit dem Magen". Nun hat's also auch Roland mit Durchfall erwischt. Kurz darauf fängt's auch bei mir an zu grummeln. Den ganzen restlichen Weg bis Pisang (ca. 45 Min.) habe ich Magenkrämpfe. Als wir in der Lodge ankommen, habe ich nur noch eins vor, so schnell wie möglich raus aus meinem Regenzeug und dann ..... Aaahhh, das tut gut! Nun also auch noch ich. Den ganzen Abend Grummeln im Bauch. Schnell noch Immodium genommen, damit ich wenigstens durchschlafen kann. Ruhige Nacht!

 19.04.

Wunderschöner Tag, die Sonne scheint wieder! Annapurna II erstrahlt im Licht! Nach dem Frühstück geht's einen angenehmen Weg hinauf nach Manang. Stetiges Bergauf, aber nicht steil. Bei einer kurzen Teepause auf 3400 m gab's einen kleinen Eklat zwischen Roland und Georg über "wie lese ich eine Karte richtig". War irgendwie vorauszusehen. Wir beschliessen, heute gleich bis zum Ziel durchzugehen und nicht noch mal eine Mittagspause einzulegen. Kurz vor Manang haben Roland und ich noch bei den Arbeiten zum Bau einer Uferbefestigung mitgeholfen. Wieder allgemeine Belustigung! Dann Eintreffen in Manang (3550 m). Wir beziehen eine recht komfortable Lodge, unser Zimmer hat sogar eine eigene Toilette. Beim Zimmer von Andi und Barbara pfeift's dafür aus allen Ritzen. Nach dem Mittagessen ziehe ich durch Manang, u.a. telefonieren zu sündhaft teuren Preisen (655 Rp./1. Min, jede weitere 220 Rp.) und schlechter Verbindung (Satellit). Danach Washing-Day! Anschliessend gehen Roland und ich mit Thapa, unserem Guide, in eine "Cafeteria" zum Tee trinken. Allerdings meint Thapa, dass wir den Tee mit Rum mixen sollten. Dass machen wir dann auch, im Verhältnis 1:1 und das in 3500 m Höhe! Wir waren dann auch entsprechend gut drauf.

 20.04.

Endlich ausschlafen! Erst um 08.00 stehen wir auf. Um 09.00 gemütliches Frühstück. Gegen 10.30 machen wir einen Akklimatisierungs-Trip auf 3700 m zu einem Teehaus gegenüber mit gutem Ausblick auf den Gangapurna-Gletscher. Pünktlich zum Mittagessen sind wir wieder zurück in unserer Lodge. Um 15.00 gehen wir zum Info-Vortrag der HRA und lassen uns über die Höhenkrankheit beraten. Beim Messen der Sauerstoffsättigung haben wir zwischen 92 u. 95 %. Den Rest des Tages verbringen wir mit Lesen, Essen und Teetrinken.

 21.04.

Wieder Aufstehen um 08.00. Auch heute planen wir einen Trip zum Akklimatisieren. Dieses Mal geht's zu einer Einsiedelei mit einem Lama (100-Rupie-Lama) auf ca. 3900 m Höhe. Als wir oben sind, macht mir Roland einen etwas komischen Eindruck. Er will seine Ruhe haben, mosert rum und pflaumt mich an. Warum? Roland und Andi gehen noch ein Stück weiter, allerdings getrennter Wege. Ich lasse mich vom Lama, gegen Spende von 100 Rupies, segnen. Dazu muss ich irgendeine komische Flüssigkeit erst trinken, dann über meine Haare streichen. Anschliessend bekomme ich ein buntes Schnürchen umgebunden und werde mit einem Gebetbuch an der Stirn berührt. Dann kommt der Segen für eine glückliche Überschreitung des Thorong La. Zum Schluss gibt's noch eine Tasse Tee, serviert von der Frau des Lama (84 J., Lama 85 J.). Auch Georg und, wie sich später erst herausstellt, Roland lassen sich segnen, der Rest verzichtet. Nach einer kurzen Pause gehen wir wieder hinunter ins Dorf. Auch heute sind wir pünktlich zum Mittagessen zurück. Andi kommt kurz nach uns, Roland noch etwas später. Anschliessend wird gelesen und zum Bäcker gegangen. Gegen Abend beginnt es leicht zu schneien. Roland ist immer noch schlechter Laune.

 22.04.

Um 09.00 Aufbruch nach Yak Kharka. Langsam aber stetig überschreiten wir auf einem guten Weg die 4000er Grenze. Nach ca. 3,5 Stunden sind wir in Yak Kharka. Unsere Lodge liegt ein wenig oberhalb des Ortes. Die Zimmer sind wieder o.K., unseres hat auch dieses Mal eine eigene Toilette (Schüssel!). Gleiches trifft auch bei Gerhard u. Georg zu, nur Andi und Barbara müssen auf die "öffentliche". Nach dem Mittagessen lege ich mich hin, lese und schlafe ein wenig. Die anderen machen Trips in die Umgebung (Gerhard, Andi u. Barbara gehen ins Dorf Teetrinken, Roland und Georg machen getrennte "Hoch"-Touren). Das Abendessen ist hervorragend und reichlich, alles frisch. Ausserdem gab's hier zum ersten Mal Popcorn. Andi und ich steigen von Black Tea auf Lemon Tea um, dem Magen zuliebe.

 23.04.

Gut geschlafen. In der Früh gibt's kein Wasser zum Zähneputzen bzw. Waschen, alles gefroren. Wir frühstücken, danach packen wir unsere sieben Sachen und wandern los Richtung Thorong Phedi, der letzten Station vor der Pass. Nach 3 Stunden sind wir 400 Meter höher auf 4550 m. Wir sehen jetzt den steilen Anstieg direkt vor uns, der uns morgen früh erwarten wird. Nach einiger Diskussion über das Für und Wider entscheiden wir uns, morgen um 05.00 zu starten (Thapa war für 04.00, Gerhard u. Georg für 06.00). Es heisst also früh raus. Unsere Lodge (Thorong Base Camp Lodge) ist angenehm, zumindest ist der Dining Room tagsüber bei Sonne angenehm warm ("Gewächshaus"). Dafür lassen aber die Toiletten von der Sauberkeit her etwas zu wünschen übrig.

 24.04.

Aufstehen um 03.45, Frühstück um 04.30 und pünktlicher (das erste Mal!) Abmarsch um 05.00. Thapa meint, wir würden 4 bis 4,5 Stunden bis zum Pass brauchen. Wir packen uns warm ein, es ist saukalt! Der Weg ist anfangs sehr steil, man merkt auch  die Höhe. Dann geht es über Schneefelder, teils mit Eis. Gott sei Dank ist das Wetter schön, bei Schneefall wäre der Weg kein Zuckerschlecken. Ein Verlaufen wäre dann durchaus möglich. Der Weg strengt immer mehr an, die Höhe schafft mich. Am Thorong Base Camp dachte ich schon ans aufhören, aber dann geht's doch weiter. Alle paar Meter mache ich Pause, Luft holen, erholen. Trotzdem aber fühle ich mich besser und fiter als vor zwei Jahren im Everest-Gebiet (scheinbar hat mein Training vor der Tour doch was gebracht). Gerhard und Andie "laufen" voran und sind die ersten von uns am Pass. Dann kommt Georg, danach Barbara und ich. Roland braucht etwas länger, da er zwischendurch noch Fotos macht und einmal sogar glaubt, wir sind hinter ihm. Wir haben es alle geschafft! Ein wahres Glücksgefühl überkommt mich! Nach 3 (!) Stunden sind wir oben auf 5415 Meter, herrlich. Es ist sehr kalt, der Wind pfeift. Auf dem Weg nach oben haben wir sogar noch einige überholt, die vor uns gestartet sind. Wir bleiben ca. eine halbe Stunde am Pass und machen Fotos. Dann geht's weiter, wieder runter auf normale Höhen, nach Muktinath. Aber o Gott, der Weg ist schrecklich. Steil, steinig, über Schneefelder, alles ist geboten. Wir müssen 1600 Höhenmeter überwinden, welch Graus. Es geht auf die Knie und auf alles andere genauso. Nach ca. 2 Stunden kommt eine willkommene Rast an einer Hütte. Verschnaufen, Gelenke erholen und weiter nach ca. 1,5 Stunden nach Muktinath. Als wir in der Lodge eintreffen sind wir fertig! Es ist jetzt ca. 12.30. Geschafft! Gute Zeit! Wir essen und trinken noch was, dann schlafen wir (Roland, Andi und ich) ein wenig. Die anderen machen einen Streifzug durch die Gemeinde. Um 15.30 stehen wir auf und wollten ebenfalls spazieren. Wir machen das auch kurz, stellen dann aber fest das wir total am Ende sind und eigentlich keine Lust haben. Also zurück in die Lodge und lesen, Tee trinken usw. Nach dem Essen verschwinden alle bald ins Bett. In unserem (Roland und ich) Zimmer stinkt es entsetzlich nach verbrannten Kerosin. Das Zimmer liegt direkt über der Küche! Ich kann nicht einschlafen. Erst nachdem ich das Fenster öffne, geht's.

 25.04.

Wir ändern unseren Plan und beschliessen, statt zweier nur eine Nacht in Muktinath zu bleiben und stattdessen zwei Nächte in Jomsom zu bleiben. Also Abstieg nach Jomsom. Vorher schauen wir uns allerdings noch die Heiligtümer Muktinaths an, wirklich interessant, dass sich Hindus und Buddhisten diese teilen. Danach geht's wieder ca. 1000 Höhenmeter runter auf bequemen Wegen. Aber als wir in das Khali Ghandaki Tal kommen, pfeift ein entsetzlicher Wind mit starken Böen. Zusätzlich kommt noch Sand dazu (Sandstrahlen). Nach 2,5 Stunden Pause, die Hälfte des Weges ist geschafft. Nach weiteren 2 Stunden sind wir in Jomsom, völlig durchgeblasen, alles voller Sand. Wir beziehen eine schöne saubere Lodge, schon fast ein Hotel. Roland, Andi und ich geben sofort unsere Wäsche zum Waschen ab. Danach gehen wir zum Friseur, Haare schneiden, rasieren und massieren (alles 350 Rp, ohne Haare 250 Rp, sehr teuer laut Thapa!). Zurück in der Lodge wird erst mal nach Hause telefoniert (200 Rp. Min ist o.k.). Internet-Cafe gibt's zwar, ist nach Auskunft aber disconnected! Nach dem guten Abendessen schaffen wir es erstmals, länger als 21.00 aufzubleiben.

 26.04.

Es ist warm im Zimmer, ich muss den Schlafsack öffnen und als Decke verwenden. Ausserdem bellen wieder Schaschlik und Schnitzel! Also Ohrenstöpsel rein und dann schlafen. Um 08.00 aufstehen und dann ein ausgiebiges gemütliches Frühstück. Heute ist Ruhetag! Danach machen wir einen Spaziergang durch Jomsom und besichtigen das "Manang"-Museum. Gegen 11.00 Uhr geht's wieder los, Wind wie gestern! Um halb vier gehen wir zum Kaffeetrinken und Kuchenessen (Käsekuchen u. Apfel-Schoko). Andi und Roland versuchen den ganzen Tag zu telefonieren bzw. rückgerufen zu werden, doch irgendwie klappt es heute nicht. Gegen halb acht Stromausfall in ganz Jomsom. Nach ca. 1 Stunde haben sie es wieder geschafft, Strom ist wieder da!

 27.04.

Um 09.00 Uhr wandern wir los nach Tukuche. Der Weg ist breit (Weitwanderweg) und geht fast eben dahin. Nach ca. 2,5 Stunden sind wir bereits in der Lodge. Diese ist wieder einfacher und nicht ganz so sauber, aber immer noch vertretbar. Nach dem Mittagessen (nicht sehr gut) gehen wir kurz durch den Ort, aber dann ziehen bedrohliche Regenwolken auf. Also entschliessen wir uns nur zu einem Kurzbesuch in der gegenüberliegenden Bakery zu Kaffee und Kuchen. Danach zurück ins Hotel und Lesen. Plötzlich kommt Thapa und fragt, ob wir die Schnapsbrennerei besichtigen wollen. Wir stimmen zu und gehen los. Dort angekommen, probieren wir erst mal ein paar Schnäpse, bevor wir einkaufen. Anschliessend besuchen wir noch eine Ghompa (ohne Gottesdienst) und dann gehen wir wieder zu Kaffee und Kuchen, dieses Mal in der Dutch Bakery. Der Kuchen ist super, der Kaffee ebenso. Der Besitzer, ein Holländer, verheiratet mit einer Nepali, erzählt uns interessantes über Nepal, die Bevölkerung usw. Wir wollen gar nicht mehr weg, müssen aber dann leider doch, das Abendessen ruft. Nach dem Abendessen folgt ein Nepali-Folklore-Abend. Unsere Porter spielen und tanzen auf, auch Thapa schwingt sein Tanzbein. Anschliessend wirft der Wirt noch einen Video rein. Wir freuen uns schon, müssen dann aber feststellen, dass es ein Verschnitt von Lindenstrasse in Nepali ist. Also wir ab ins Bett. Bei Barbara und Andi geht's dann noch zu, sie finden kleine Käfer im Zimmer. Welch Freude!

 28.04.

Gerhard, Barbara und Georg besichtigen kurz vor unsere Abreise (08.00) noch die Ghompa, dann gehen wir nach Ghasa. Es geht anfangs auf breiten Wegen bergauf und -ab und im Flussbett, später wird der Weg wieder schmäler wie die normalen Wanderwege. Beim Mittagessen entdeckt Barbara in ihrem Essen (Veg Noodle Soup) kleine Würmer und war ganz "begeistert" davon. Den Vorwaschgang beim Tellerwaschen übernehmen in dieser Lodge die Hunde. Auf die Frage, wie weit es noch zu unserem Ziel ist, meinen Thapa und Phurba, es sei noch ca. 1 Stunde. Mit dieser Info gehen wir weiter und sind überrascht, als wir dann nach 20 Minuten in der Lodge sind! Diese ist vom Standard her wieder besser als die vorhergehende in Tukuche. Das Essen hier ist auch ganz gut und man legt grossen Wert auf Sauberkeit. Am späten Nachmittag beginnt es dann zu regnen und zu gewittern und es hört bis in den Abend hinein nicht auf zu regnen. Hoffentlich ist morgen wieder besseres Wetter!

 29.04.

Der Regen hat über nacht aufgehört, die Sonne scheint wieder unerbittlich. Angeblich dauert der Trek nach Tatopani 5 Stunden. Als wir losgehen, ist es noch angenehm kühl. Das ändert sich jedoch, als langsam die Sonne den Trail bescheint. Wir steigen immer weiter ab und es wird immer wärmer. Im Laufe des Trekks entscheiden wir, heute durch zu gehen und erst in Tatopani, also am Ziel, Mittag zu essen. Je weiter wir an Höhe verlieren, desto reicher wird es auch an Vegetation. Es wachsen auch wieder Bananenstauden, sehr zur Freude von Barbara. Als wir in Tatopani ankommen, führen uns unsere Guides gleich in die erste Lodge. Andi und ich schauen recht betreten, als wir diese sehen. Die Zimmer sagen uns nicht besonders zu, ausserdem gibt es in der Nähe der Zimmer kein Wasser. Nach Rücksprache mit Thapa ziehen Thapa, Barbara und ich los, um uns nach einer anderen, besseren Lodge umzusehen. Wir finden auch eine, die etwas besser ist und ziehen um. Das Essen dort erscheint auch reichhaltiger. Nach dem Mittagessen und dem Duschen wird erst mal ein Stündchen geschlafen. Danach gibt's, wie üblich, Kaffee und Kuchen. Anschliessend gehen Roland, Andi und ich noch zu den heissen Quellen, welche der Rest schon vorher besichtigt hat. Auf dem Weg dorthin beginnt es wieder zu regnen, gewittern und auch leicht zu hageln. Die Quellen selbst sind zwar ganz interessant, laden uns aber nicht zum Bad ein. Stattdessen gehen wir wieder zurück zur Lodge. Nachdem uns morgen ein anstrengender Tag bevor steht, 1600 Höhenmeter bergauf sind zu überwinden, gehen wir bald ins Bett, um uns zu erholen. Gute Nacht!

 30.04.

Wir stehen wieder etwas früher auf, da wir der Sonne zumindest zum Teil entkommen möchten. Wir gehen also los nach Ghorepani und ahnen Böses. Der Weg ist bereits am Anfang steil und es ist drückend schwül. Wir schwitzen, was das Zeug hält. Bereits nach kurzer Zeit leeren wir die erste Flasche Wasser. Dann geht's wieder etwas besser. Wir steigen immer weiter und höher. Gerhard und Georg laufen der Gruppe voraus, wir kommen nicht mehr hinterher. Barbara ist irgendwann etwas säuerlich und möchte Mittagspause machen. Wir kommen dem nach und essen erst mal. Allerdings sehen wir auch die schwarzen Wolken, die sich bedrohlich nähern. Es fängt auch kurz darauf wieder zu regnen und gewittern an, wie jeden Nachmittag. Allerdings hört es bald wieder auf und wir (Barbara, Andi, Roland und ich) können im Trockenen die letzten 300 Höhenmeter angehen. Nach ca. 1 Stunde sind wir dann auch in der Lodge, Gerhard und Georg erwarten uns schon. Leider aber ist das Gepäck noch nicht da. Das dauert heute etwas länger und kommt erst ca. 2 Stunden später. Die Lodge selbst ist ganz o.k., allerdings müssen wir hier für den Hot Shower bezahlen. Am Abend sitzen wir um den Ofen herum und wärmen uns auf bzw. trocknen unsere Sachen.

 01.05.

Wieder früh aus, um 04.30! Um 05.00 gehen wir rauf auf den Poon Hill. Wir sind zwar nicht die ersten, aber beim Raufweg werden wieder einige von uns überholt, vor allem Japaner. Oben angekommen komm ich mir vor, als ob alle auf ein grosses Himmelsspektakel warten. Es geht zu wie am Stachus. Alle fotografieren die umliegenden Berge (Annapurna, Dhaulagiri usw.) und warten auf den Sonnenaufgang. Als die Sonne dann den Poon Hill streift, grosses "Aaahhh" bei den Japanern. Wir beobachten mit Belustigung einen Japaner, der sich von seinem Porter mit einer Wegwerfkamera aufnehmen lässt. Nach dem die Sonne da ist, lohnt sich das Fotografieren nicht mehr, die Lichtverhältnisse sind nicht mehr o.k., wir steigen also ab zum Frühstück. Nach dem wir gefrühstückt haben, stellt Thapa unseren Trek zusammen. Da es durch die Wälder in Richtung Ghandrukg etwas gefährlich sind, es gab und gibt durch öfters Überfälle, gehen wir heute alle zusammen. Alle dreizehn auf einmal. Aber wir sind nicht die einzigen, ein langer Tross zieht sich in Richtung Ghandrukg. Wir brauchen also keine Angst haben. Nach dem es wieder einige Male bergauf und bergab ging, sehr zum Leidwesen von Andi und mir, sind wir heute nach fast 6 Stunden endlich in Ghandrukg. Gott sei Dank! Die Lodge ist wieder recht in Ordnung und sauber, hat sogar eine Auszeichnung von der ACAP. Wir machen noch eine kleine Runde durch's Dorf, bevor wir ein Bierchen in der Lodge trinken und anschliessend zu abend essen. Ausserdem lassen wir uns von Thapa noch kurz den morgigen Tag erklären. Nachdem wir hören, was uns erwartet, graut uns schon davor. Aber es wird der letzte sein und das tröstet doch ein wenig. So langsam ist jetzt jeder froh, wenn der Trek vorbei ist.

 02.05.

In den Nacht beginnt es wieder zu regnen und zu gewittern, das sogar häftigst. Als wir aufstehen, regnet es immer noch! Also wieder das Regenzeug raus. Wir gehen los und es wird unerträglich. Zum einen ewig bergab und zum anderen schwitzt man unter den Regenzeug unendlich. Nach kurzer Zeit ist man nass. Bei einer Pause am Ende des endloslangen Bergabweges minimieren wir das Regenzeug nur noch auf das absolut notwendigste. Gerhard geht es heute nicht gut. Nun hat er Probleme mit dem Durchfall. Der Aufstieg nach Landrugk geht erstaunlich gut, aber als wir oben sind, machen wir erst mal Teepause. Die ersten Gedanken, ob wir heute nicht doch gleich bis Phokara durchstarten, werden gemacht. Nach Landrugk geht der Weg mal auf, mal ab, es lässt sich aber gut gehen und wir kommen zügig voran. Ausserdem hat es das Regnen aufgehört. Kurz vor Mittag aber schlägt es noch mal voll zu. Wir steigen von knappen 1800 m auf 2100 m auf nach Deurali. Dort wollen wir Mittagessen. Es ist unendlich schwül und warm. Wir schwitzen wie die Ochsen. Laut Thapa ist dies aber der letzte Anstieg überhaupt. Welch Trost! Als wir endlich oben sind, ist jeder froh darum. Beim Mittagessen fällt der Entschluss, bis Phokara durch zu starten und die Nacht in Dhampus zu canceln. Wir gehen danach zügig bis Dhampus weiter (1 Stunde). Dort telefonieren Thapa und ich mit Shashi bzw. dem Hotel Tulsi und machen alles klar. Nach einer weiteren Stunde mit einem steilen Abstieg, der uns quält, sind wir endlich unten. Drei Taxis warten auf uns alle und bringen und in einer halsbrecherischen Fahrt ins Hotel Tulsi nach Phokara. Dort regenerieren wir uns erst mal, bevor wir uns gegen 18.00 Uhr von Thapa, Phurba, Prem und den Portern verabschieden. Die fahren alle mit dem Nachtbus am Abend zurück nach Kathmandu. Anschliessend bummeln wir noch durch Phokara (Email usw.) und Essen noch, bevor wir um 22.00 endlich ins Bett gehen. Ein langer Tag liegt hinter uns!

 03.05.

Endlich wieder einmal ausschlafen! Erst um 09.00 gehen wir zum Frühstück. Wir beratschlagen, was wir heute tun wollen. Andi, Roland und ich bleiben hier und wollen nur ein wenig bummeln und faulenzen. Gerhard und Barbara gehen hinauf zur Stupa über dem Fewa See, Georg streift allein umher. Am Nachmittag beginnt es wieder zu regnen, gewittern und kräftig zu hageln. Der Monsun scheint langsam zu kommen. Der ganze Tag wird so mit faulenzen verbracht, es passiert nichts besonderes.

 04.05.

Um halb zehn fliegen wir mit Cosmic Air von Phokara nach Kathmandu. Good bye Annapurna! Als wir in Kathmandu ankommen, werden wir bereits von Shyam erwartet. Wir fahren zuerst zu Shashi's Büro und erledigen die restlichen Dinge. Ausserdem erfahren wir, dass unsere Guides und Porter gut mit dem Nachtbus zurück nach KTM gekommen sind. Danach werden wir in Hotel Marshyangdi gebracht und beziehen unsere Zimmer. Wir relaxen kurz und gehen dann zum Mittagessen (Roland, Andi und ich zu "Pizza and Coke"). Anschliessend fahren wir alle (ausser Georg, der ist mit Phurba unterwegs) mit dem Taxi nach Swayambhunath, einem heiligen Ort oberhalb von Kathmandu. Dort verbringen wir einige Zeit und nehmen u.a. an einem buddhistischen "Gottesdienst" teil. Nach ca. einer Stunde geht's mit dem Taxi (wieder für 100 Rps.) zurück ins Hotel. Roland kommt nach, er geht zu Fuss heim. Andi und ich ziehen dann noch durch Thamel zum Shopping. Wir erledigen unsere Einkäufe und handeln wie verrückt. Manchmal werden wir fast des Geschäfts "verwiesen". Am Abend gehen alle sechs wieder zum Inder, um dort zu essen. Danach streichen wir die Segel und gehen ins Bett, da wir morgen wieder früh, d.h. um 05.45, aufstehen müssen für unseren Mountain Flight zum Everest.

 05.05.

Um 05.30 klingelt der Wecker, um 06.15 werden wir von Shyam abgeholt. Unser Mountain Flight findet statt und wir starten um 06.50 in Richtung Dicke. Leider aber gibt es sehr starke Turbulenzen, so dass wir nicht sehr nah ranfliegen können. Man sieht sie zwar, aber eben nur weit weg. Ich hatte mir mehr erwartet. Nach 40 Minuten ist der Flug auch schon wieder vorbei. Um 09.30 fahren wir mit Thapa, der uns besucht, und zwei Taxis nach Bodnath. Wir schlendern um die grosse Stupa vorbei an endlos vielen Souvenirshops. Thapa hilft einigen von uns beim Handeln. Anschliessend gehen wir zu Fuss von Bodnath nach Pashupatinath. Hier sehen wir bei einer Leichenverbrennung zu. Pashupatinath ist ein heiliger Ort der Hindus. Deren Leichen werden hier am Bagmati-Fluss verbrannt (Leichen von Buddhisten in der Nähe von Swayambhunath). Gegen 14.00 sind wir wieder zurück im Hotel. Thapa verabschiedet sich, wir sehen ihn aber am Montag vor dem Abflug noch mal. Nach dem Mittagessen verbringen wir den Rest des Tages so wie es jedem gefällt.

 06.05.

Roland wird um 09.00 von Gopal (Fahrer von Heinz) abgeholt. Er möchte sich mal das Projekt von Heinz ansehen. Georg ist wieder den ganzen Tag mit Phurba unterwegs. Der Rest, Barbara, Andi, Gerhard und ich, fährt nach Bakhtapur. Wir schauen uns die alte Königsstadt an und sind überrascht, wie gut die alten Gebäude erhalten sind bzw. restauriert wurden. Ausserdem ist es wesentlich sauberer als in Kathmandu. Wir bleiben ca. 3 Stunden dort. Bei der Rückfahrt mit dem Taxi müssen wir hart mit unserem Fahrer verhandeln. Ausgemacht waren für Hin- und Rückfahrt inkl. Wartezeit 600 Rps., nun will er auf einmal mehr. Wir bezahlen dann 625 Rps. und lassen ihn stehen. Der restliche Nachmittag wird für den Einkauf der noch ausstehenden Souvenirs, für Internet, Telefonieren sowie die Rückgabe von Büchern verwendet. Am Abend geniessen wir das letzte Abendessen in Kathmandu. Wir gehen wieder früh zu Bett, denn morgen ist um 05.00 Wecken für den Heimflug!

 07.05.

Um 04.30 stehen wir auf, um 05.00 Uhr gibt's Frühstück. Gegen 05.45 kommt Thapa noch mal vorbei und verabschiedet sich mit einer Kata von jedem. Shyam bringt uns dann pünktlich um 06.00 zum Flughafen. Dort stehen schon alle in der Schlange. Scheint viel los zu sein heute morgen. Als wir dann endlich eingecheckt haben, die nächste Schlange vor der Passkontrolle. Gleiches dann vor'm Security Check. Als eine der letzten gehen wir ins Flugzeug. Mit einer Verspätung von nur einer Viertelstunde (und das trotz der langsamen Arbeitsweise der Nepali-Behörden) heben wir Richtung Doha ab. Nach fast 5 Stunden sind wir dann dort, es hat sich innerhalb der letzten 3 1/2 Wochen nichts verändert. Gleich trauriger Flughafen! Dann fast pünktlicher Abflug nach München, die letzten 6 Stunden. Der Flieger ist nur zu ca. einem Drittel voll, wir haben ausreichend Platz um die Beine auszustrecken oder uns gleich ganz hinzulegen. Um 18.00 Landung in München, es ist geschafft! Nach fast 4 Wochen sind wir wieder zu Hause, mit einem lachenden und auch mit einem weinenden Auge. Ein schöner, erlebnisreicher Urlaub ist zu Ende!

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