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Nepal 2007


Im Jahr 2007 wollte ich mir einen lang ersehnten Wunsch, die Besteigung des Island Peak mit 6189 Meter Höhe, erfüllen. Dazu buchte ich eine entsprechende Trekking-Tour beim DAV Summit Club für den Oktober 2007.

Am 04.10. gings dann endlich los. Wir flogen mit Qatar Airways über Doha nach Kathmandu. Dort bezogen wir zunächst für eine Nacht das Hotel Greenwich und unsere Gruppe lernte sich erstmal kennen. Wir waren insgesamt 11 Personen, 2 Berliner und der Rest aus Bayern/Österreich/Schweiz. Somit war auch klar, wer mit der Verständigung untereinander am besten auskam :-) Auch unsere beiden Guides, Da Thapa und Ram, lernet wir hier kennen

Bereits am nächsten Tag gings mit einer kleinen Maschine von Yeti Airlines ( :-) ) von Kathmandu nach Lukla. Der Flug, vor allem die Landung, war abenteuerlich und ein Erlebnis.

In Lukla wurde dann unser Gepäck durch die bereits wartenden Träger in Empfang genommen und die Tour begann.

Wir gingen nun über Namche Bazzar in die drei Täler von Thame, Gorak Shep und Chukhung, um uns so optimal für die Gipfelbesteigung des Island Peak am Ende der zweiten Woche vorzubereiten.Das Wetter war anfangs noch sehr schön, jedoch schlug es dann ab Thame um und es wurde in der Folge die nächsten drei Tage kalt, neblig und ungemütlich. Vom eigentlich wunderschönen Höhen-Panoramaweg von Phortse nach Pheriche hatten wir gar nichts, da wir nur im Nebel gingen. Leider führte die feuchte Kälte auch dazu, dass sich einige von uns eine Erkältung zu zogen, der eine mehr, der andere weniger. So war es dann letztendlich so, dass am Abend von dem Marsch ins Island Peak Basecamp sieben Leute, darunter auch ich, beschlossen, wgen der Erkältung die Besteigung des Island Peks zu canceln. Wir trafen diese Entscheidung zwar sehr schweren Herzens und es fiel uns überhaupt nicht leicht, aber die Gesundheit geht einfach vor. Das unsere Entscheidung richtig war haben uns auch unsere vier Gipfelstürmer nach ihrem Gipfelsieg bestätigt, da man für die Berg einfach 100prozentig fit sein muss!

Nach erfolgtem Gipfelsieg begann dann wieder der Abstieg in wärmere und tiefere Gefilde und fast drei Wochen Aufenthalt im Khumbu gings am 24.10. wieder von Lukla zurück nach Kathmandu. Dort hatten wir dann noch drei Tage zur freien Verfügung, die wir zu Besichtigungstouren in und um Kathmandu nutzten.

Am 27.10. hatten wir dan einen etwas stressigen und laaangen Rückflug über Delhi und Doha nach München, wo dannein schöner, abenteuerlicher und erlebnsireicher Urlaub zu Ende ging.

Insgesamt muss ich sagen, dass die gesamte Tour vom DAV Summit Club sehr gut organisiert war! Die beiden Guides und die Träger hben hervorragende Arbeit geleistet und uns fast jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Bergführer Archil Tsintsadze mit seiner Mannschaft, der unsere vier Gipfelstürmer sicher auf den Berg und wieder herunter gebracht hat.

Die Unterkünfte während des Trekks waren, im Vergleich zu meiner ersten Tour im Khumbu 1999, um Klassen besser und für meine Ansprüche vollkommen ausreichend. Auch über die Verpflegung gab es meiner Meinung nach nichts zu meckern, es war ausreichend und man wurde immer satt. Es gab zwar meist immer das gleiche (Frühstück: Toast, Müsli, Ei, Kaffe/Tee; Abends: Suppe, Nudeln/Reis/Kartoffeln mit Gemüse, Früchte aus der Dose), aber was will man in diesem Gebiet, wo alles mühsam herauf getragen werden muss anderes erwarten. Es gibt dort oben nun mal kein 4-Sterne-Wellness-Hotel mit komfortabelen Luxuszimmern, grossem Frühstücksbuffet und A-la-Carte-Essen am Abend! Über das sollte man sich, bevor man so eine Reise bucht, bewusst sein und seine Ansprüche entsprechend herunter schrauben! Die Leute dort geben sich wirklich die größte Mühe, alle Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen, können aber nur das erbringen, wozu sie in der Lage sind bzw. die dafür erforderlichen Dinge auch haben! Sie sind immer freundlich, zuvorkommend und nett zu den ihren Gästen.

Auch sollte man sich darüber bewusst sein, das ein oder andere Mal mit grosser Armut, ärmlichsten Verhältnissen und unangenehmsten Gerüchen konfrontiert zu werden (vor allem in Kathmandu). Das ist für uns Westler zwar alles sehr bedrückend, aber die Leute leben dort so und Nepal ist nun mal ein Land der Dritten Welt. Trotzdem sind die Leute dort zufrieden. Zumindest war das mein Eindruck.

Während der Tour hatte ich ein Satelliten-Telefon dabei. Das Netz war Thuraya und ich hatte überall, d.h. im gesamten Khumbu, guten bis sehr guten Empfang. Sat-Telefone (Thuraya und Iridium) gibt es zum Mieten bei www.satfon.de. Die Preise dort sind sehr gut, der Service ebenfalls!


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